Dominik Lanterdinger


Interessensgebiete: Musikproduktion, Filmvertonung, Sounddesign

Bisherige Ausbildung: Bachelor Audio Production


Absolvierte Praktika/Arbeitsstellen:

DoReMi Records 2014 – 08.2014

Cosmix Studios 2015 – 04.2015

HitFabrik Musicbusiness Company 2015 – 02.2016

Sound-Fux Studio 2017 – heute

Freelance Engineer 2013 – heute


Projektübersicht

Semester 1 – Cymatics – Visualizing Sound

Dieses Projekt ist im Bereich der Kymatik angesiedelt und widmet sich der Visualisierung von Schallwellen mithilfe von Licht. Anhand eines einfachen Testaufbaus werden akustische Schwingungen erzeugt und abgegriffen sowie in weiterer Folge mit einem Laserpointer als Lichtquelle zweidimensional wiedergegeben.

In einem abgedunkelten Raum werden dabei Figuren sichtbar, welche nicht nur der vom Lautsprecher erzeugten akustischen Schwingung entsprechen, sondern vor allem zum Experimentieren und kreativen Schaffen einladen. Abhängig von der gewählten Frequenz, Wellenform und Tonkombination lassen sich dabei verschiedenste Formen und Strukturen erstellen. Das Projekt entstand im Rahmen der Masterklasse Audio Design im Master Digital Media Production zum Thema „Lautsprecher“.

Start- und Enddatum des Projekts: 10.10.2018 – 1.2.2019
Erlernte Skills: Planung eines Projektverlaufs, Konzeption und Umsetzung eines Testaufbaus, Pure Data Programming, Präsentation eines Projektes
Arbeitsleistung: Projekt geplant und koordiniert, Testaufbau konzeptioniert und umgesetzt, Pure Data Patch programmiert, Projekt präsentiert


Wissenschaftliche Arbeiten

[Arbeit #1]

Themenbereich: Psychoakustik

Titel: Untersuchung des Einflusses von Interchannel-Laufzeitdifferenzen im Bereich der Summenlokalisation auf die räumliche Wahrnehmung von Hörereignissen

Hypothese: „Interchannel-Laufzeitdifferenzen im Bereich der Summenlokalisation unterstützen die räumliche Wahrnehmung eines Hörereignisses bei stereofoner Klangwiedergabe mit zwei Lautsprechern“

Inhalt: Die betreffende Schrift widmet sich dem Einfluss von Interchannel-Laufzeitdifferenzen auf die räumliche Wahrnehmung eines Hörereignisses und bezieht sich dabei auf die stereofone Klangdarbietung via Lautsprecher. Insbesondere Laufzeitdifferenzen im Bereich der Summenlokalisation sowie durch diese entstandene Hörereignisse werden im Kontext der Zweikanal-Stereofonie beleuchtet und auf verschiedene Merkmale untersucht. Der Fokus liegt hierbei auf der räumlichen Wahrnehmung von Hörereignissen, welche gänzlich oder zumindest zum Teil durch Laufzeitdifferenzen zwischen den Kanälen entstanden sind.

Um eine Referenz für die Auswertung der Ergebnisse zu schaffen, wird ausschließlich auf Pegeldifferenzen basierende Hörereignisse Bezug genommen. Im Rahmen verschiedener Hörtests wird ermittelt, ob Signalauslenkungen mittels Laufzeitdifferenzen, oder via Pegelunterschiede zu einer besseren räumlichen Abbildung eines Hörereignisses führen, beziehungsweise ob ein Unterschied der beiden Varianten überhaupt wahrnehmbar ist. Auch eine zu gleichen Teilen aus Laufzeit- und Pegeldifferenzen bestehende Kombination wird in den Hörtests berücksichtigt.

Verfassungszeitraum: 01.9.2016 – 05.02.2017