Julian Geitzenauer

ÜBER MICH

Hi – mein Name ist Julian Geitzenauer. Ich bin Masterstudent im Studiengang Digital Media Production in der Masterklasse Audio Design. Meinen Bachelor absolvierte ich in Human Factors and Sports Engineering – komme also aus einer etwas anderen Richtung. Trotzdem faszinierte mich die Musik und Akustik schon mein ganzes Leben, weshalb ich mich entschied, meine erlernten technischen Fähigkeiten mitzunehmen und diesen Weg zu gehen. Meine Spezialgebiete sind Sounddesign, Implementierung sowie Musikproduktion.


PROJEKTE

Hochschulhorror

Hochschulhorror ist ein Kurzfilm der Masterklasse Film&TV, in Zusammenarbeit mit der Masterklasse Audio Design des Studiengangs Digital Media Production an der FH St. Pölten. Julian Geitzenauer und Benjamin Schober waren für Setton, Musik, Sound Design und 3D-Mischung in Dolby Atmos verantwortlich.


Reef Requiem

Das 3D-Hörspiel „Reef Requiem – A Sonic Exploration of Corals Evolution“ wurde im dritten Projektsemester mit dem Schwerpunkt 3D-Audio von Julian Geitzenauer umgesetzt. Es nimmt den/die Zuhörer*in mit auf eine Unterwasserreise in das Jahr 2053. Bei einem Tauchgang werden Korallenriffe erkundet, die sich durch Maßnahmen gegen die Klimakrise allmählich erholen. Der Touchguide Stephen (gesprochen von Jérôme Schüpbach) nimmt den/die Hörer*in mit auf eine auditive Reise, welche auch eine Reise in die Vergangenheit (die heutige Gegenwart) ist. Das Leiden, aber auch die Wiederauferstehung der Korallen werden durch eine eindrucksvolle Klangkulisse dargestellt, die sich aus atmosphärischen Klängen, Musik und Soundeffekten zusammensetzt. Technisch wurde das Hörspiel in Ableton Live mit dem 3D Audio Environment XP4L (auf max-4-live basierend) umgesetzt. Die Mischung wurde in Binauralem Audio mit Headtracking realisiert. Auf diese Weise wird die Umgebungswirkung des Mediums Wasser besonders immersiv dargestellt und das digitale Unterwassererlebnis auf eine neue Ebene gehoben. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Maßnahmen gegen den Klimawandel und die Korallenriffe für unser Ökosystem
hervorgehoben.


The Paradox of Power

In dem von der Masterklasse Animation & Visual Effects produzierten 3D-Kurzfilm-Trailer „The Paradox of Power“ reist der humanoide Roboter XonBot zum wohlhabenden Planeten Xenir, um dessen unendliche Energiequelle zu stehlen – den „Element Cube“. In Kooperation im Rahmen der Vorlesung „Tun-Forschen-Gründen“ im 2. Semester wurde von Julian Geitzenauer (Masterklasse Audio Design) die Vertonung vorgenommen. Diese beinhaltete die Komposition der Musik, Sound Effekte, Integrieren und Mixing eines vorproduzierten Voice Over sowie die finale Mischung.


SoleDance

SoleDance ist eine spielerische Anwendung, die Musik und Bewegung zusammenbringt. Die Anwendung wurde im Zuge des zweiten Semesterprojektes von der Masterklasse Audio Design 2022 (Julian Geitzenauer & Benjamin Schober) umgesetzt. Das Prinzip: Mittels sensorbestückter Einlegesohlen der Firma stapptronics® wird ein interaktives Erlebnis zwischen gehörten Musiktracks und der eigenen Gangbewegung geschaffen, welches in Form eines Max8-Patches umgesetzt wurde. Das Spiel ist in mehreren Level Ebenen strukturiert, welche aus den einzelnen musikalischen Elemente eines Songs unterteilt sind. Am Beginn eines jeden Levels steht nur eines dieser Elemente zur Verfügung (z.B. nur Kick & Bass Line). Im Laufe des Spieles kommen neue Instrumente hinzu. Je besser der/die User*in sich im Rhythmus bewegt, desto besser klingen die einzelnen Spuren – und umgekehrt. SoleDance gibt direktes, akustisches Feedback zur Leistung des/der Spieler*in. Am Ende kann der finale Mix des Spieldurchgangs angehört werden .


Jambrella

Im Zuge des Lautsprecherprojekts im ersten Semester wurde das Projekt Jambrella – The Portable Sounddome realisiert. Inspiriert wurde die Idee von direktionalen Sounddomes (Halbkugeln), wie sie beispielsweise aus Museen bekannt sind. Bei Verlassen des Sounddomes hat der oder die HörerIn das Gefühl, das Schallfeld zu verlassen und nichts mehr zu hören. Um diesen Effekt zu erzielen wurde für dieses Projekt ein parametrisches Lautsprechersystem designed und montiert, welches ein gerichtetes Schallfeld erzeugt. Das ausgehende Signal wird auf 44kHz moduliert und wird erst hörbar, wenn es auf ein Objekt trifft. Dadurch wirkt es so als wäre der oder die TrägerIn von der Außenwelt „abgeschirmt“. Für die mobile Spannungsversorgung wurde ein Akkupack mit zwei in Serie geschaltenen 9V-Akkus installiert. Der Audioeingang erfolgt kabellos über ein Bluetoothmodul, welches über eine 3,5mm Klinke mit dem Driverboard des Lautsprecherarrays verbunden wird.